Historie

 

Die Sozietät Schwade & Partner gab es seit mehr als 30 Jahren, ein ganzes Berufsleben also. Daher lohnt es sich, ihre Geschichte aufzuschreiben, in der sich viele Weggefährten in gemeinsamen Erfahrungen mit RA Schwade wiederfinden werden.

  • Die Sozietät hatte ich, RA Michael Schwade,  im Jahre 1977, vor 35 Jahren, mit dem Rechtsanwalt und Notar Klaus Römer gegründet. Dieser verstarb im Jahre 1986 nach längerer, schwerer Krankheit. Von ihm habe ich vor allem eine Großzügigkeit im Umgang mit Mandanten, Geschäftspartnern und Menschen gelernt. Seit 1982 gab es eine Sozietät, die Rechtsanwälte Schwade, Moog & Partner, zu der seit 1984 der geschätzte Kollege Dr. Gert Wasner gehörte. Im Jahre 1988, kurz nach Klaus Römers Tod, ist Herr Kollege Johannes Zimmermann als Juniorpartner eingetreten und brachte „frischen Wind“ nach den schweren Krankheits-Jahren des Partners Römer. In dieser Konstellation hielt die Sozietät bis zum Jahr 1993. Sie teilte sich in 2 Büros, „Rechtsanwälte Schwade und Zimmermann“ und die Kollegen „Moog und Dr. Wasner“. Im Jahre 1995 ist RA Manke dazugekommen – ein menschlicher Glücksfall für alle. 1999 kam die Kollegin Scheel frisch nach bestandenem 2. Staats-Examen dazu. Sie blieb bis 2003, bis ihr Mann eine Planstelle bei der Bundespolizei in Rostock, ihrer Geburtsstadt, erhielt.
  • Aus der alten Sozietät „Schwade, Zimmermann & Manke“ bin ich als Partner mit Wirkung ab dem 01.01.2013 ausgeschieden – im Einvernehmen mit meinen ehemaligen Partnern, Johannes Zimmermann und Nikolai Manke. Beiden sei an dieser Stelle für eine jahrzehntelange gute Zusammenarbeit gedankt. Sie war nicht immer leicht, trotzdem haben wir es rund 2 Jahrzehnte geschafft, eine gemeinsame Zusammenarbeit erfolgreich zu gestalten und eine von Uelzens größeren Anwaltskanzleien aufzubauen. Die Kollegen Zimmermann & Manke führen die Sozietät mit Frau Kollegin Sibylle Schnepper, die ich ebenfalls sehr schätzen gelernt habe, fort. Ich wünsche ihnen für ihre weitere Arbeit stets alles Gute.
  • Warum bin ich, RA Schwade, dort ausgeschieden? Zunächst, weil ich 65 Jahre alt geworden bin und mir für den letzten Abschnitt meines Lebens neue Aufgaben vorgenommen habe, die sich im Rahmen der alten Sozietät nicht hätten verwirklichen lassen.
    • Zunächst will/muss ich als „frei schaffender“ Rechtsanwalt und Notar noch weiter arbeiten, solange das berufsrechtlich möglich ist, meine Gesundheit dies zulässt und meine beiden Projekte Baltic Parc und Green-Oil dies noch benötigen. Beide habe ich noch nicht zu solchen Ergebnissen bringen können, dass sie in andere Hände gegeben werden können, und sie dort allein weiter laufen könnten.
    • Beide Projekte möchte ich nicht ohne Ergebnis beenden, vor allem nicht ohne eine tragfähige Finanzierung, an der ich seit geraumer Zeit arbeite. Ich habe Grund zu der Annahme, hier alsbald einen Durchbruch zu schaffen. Damit sind die Anforderungen einer Sozietät an ihre Partner-Anwälte nur bedingt vereinbar, wie ich in den letzten 10 Jahren mit einer Doppelbelastung und den sich daraus ergebenden Risiken erfahren habe.
  • Wenn beide Projekte an den Markt gebracht werden können, wird es noch meine Aufgabe sein, hierzu jene Leute zu suchen und Mannschaften zu formen, die das Projekt weiter tragen können. Unter meinen Mitarbeiterinnen habe ich einige sehr fähige „Köpfe“, die zu Optimismus Anlass geben. Heute gehe ich davon aus, dass diese Arbeit mich noch ca. 2 – 5 Jahre bindet, in der ich als Rechtsanwalt und Notar weiter arbeiten will – freilich ohne in die Erfüllung der Ergebnisvorgaben einer größeren Sozietät eingebunden zu sein.