Jan 252013
 

Die Sozietät der Rechtsanwälte Schwade, Zimmermann + Manke gibt’s seit dem 01.01.2013 nicht mehr

Aus der alten Sozietät „Schwade, Zimmermann & Manke“ bin ich, Rechtsanwalt + Notar Michael Schwade, als Partner mit Wirkung ab dem 01.01.2013 ausgeschieden – in völligem Einvernehmen mit meinen ehemaligen Partnern, Johannes Zimmermann und Nikolai Manke. Beiden sei an dieser Stelle für eine jahrzehntelange gute Zusammenarbeit gedankt. Sie war nicht immer leicht, trotzdem haben wir es rund 2 Jahrzehnte geschafft, eine gemeinsame Zusammenarbeit erfolgreich zu gestalten und eine von Uelzens größeren Anwaltskanzleien aufzubauen. Die Kollegen Zimmermann & Manke führen die Sozietät mit Frau Kollegin Sibylle Schnepper, die ich ebenfalls sehr schätzen gelernt habe, fort. Ich wünsche ihnen für ihre weitere Arbeit stets alles Gute.

Warum bin ich, RA Schwade, dort ausgeschieden? Zunächst weil ich 65 Jahre alt geworden bin und mir für den letzten Abschnitt meines Lebens neue Aufgaben vorgenommen habe, die sich im Rahmen der alten Sozietät nicht hätten verwirklichen lassen.

  •  Zunächst will/muss ich als „frei schaffender“ Rechtsanwalt und Notar noch weiter arbeiten, solange das berufsrechtlich möglich ist, meine Gesundheit dies zulässt und meine beiden Projekte Baltic Parc“ und „Green-Oil“ dies noch benötigen. Beide habe ich noch nicht zu solchen Ergebnissen bringen können, dass sie in andere Hände geben und sie dort allein weiter laufen könnten.
  • Beide Projekte möchte ich nicht ohne Ergebnis beenden, vor allem nicht ohne tragfähige Finanzierung, an der ich seit geraumer Zeit arbeite. Ich habe Grund zu der Annahme habe, hier alsbald einen Durchbruch zu schaffen. Damit sind die Anforderungen einer Sozietät an ihre Partner-Anwälte nur bedingt vereinbar, wie ich in den letzten 10 Jahren mit einer Doppelbelastung und den sich daraus ergebenden Risiken erfahren habe.
  • Wenn beide Projekte an den Markt gebracht werden können, wird es noch meine Aufgabe sein, hierzu jene Leute zu suchen und Mannschaften zu formen, die das Projekt weiter tragen können, auch wenn ich unter meinen Mitarbeiterinnen einige sehr fähig „Köpfe“, die zu Optimismus Anlass geben, habe. Heute gehe ich davon aus, dass diese Arbeit mich noch ca. 2 – 5 Jahre bindet, in der ich als Rechtsanwalt und Notar weiter arbeiten will – freilich ohne in die Erfüllung der Ergebnisvorgaben einer größeren Sozietät eingebunden zu sein.

In dieser restlichen aktiven Berufszeit will ich – so Gott mir diese Lebenszeit schenkt – mich langsam aus dem Berufsleben zurückziehen, sobald die Projekte das zulassen. Bis dahin werde ich meinen Mandanten, für die ich gerne gearbeitet habe, weiterhin als Rechtsanwalt und Notar an alter Wirkungsstätte, zur Verfügung stehen. Für die Projekte habe ich im Laufe der Zeit eine ganze Truppe qualifizierter Leute eingeworben, die aktiviert werden, sobald die Finanzierung der Projekte gelungen ist. Über den weiteren Verlauf der Projektentwicklungen werde ich auf dieser Internetseite von Zeit zu Zeit berichten. Wenn es dort etwas Neues gibt, werde ich dies jeweils mit einer Kleinanzeige in der AZ „Neues bei www.mschwade.de“ bekanntgeben.

Rechtsvertretung in Zukunft?

RA Schwade wird in jedem Fall noch 2 – 3 Jahre als Rechtsanwalt und als Notar weiter arbeiten, um seine begonnenen Mandate und Projekte zu einem Abschluss zu bringen, dass auch die von ihm bereits verpflichteten jüngeren Leute nahtlos in die Positionen einrücken können. Bis dahin wird er auch für „schwere Fälle“ in Zukunft als Rechtsanwalt und als Notar zur Verfügung stehen. Als Rechtsanwalt gibt es keine altermäßigen Berufsbeschränkungen; die Notarzulassung endet mit dem Erreichen des 70. Lebensjahrs.

Und wie geht es mit den von RA Schwade angenommenen und noch nicht abgewickelten Rechtssachen weiter, wenn dieser dann doch irgendwann altershalber ganz aufhört?

Alle meine Mandanten haben die Zusage von mir und meiner Kollegin Scheel, dass diese meine Arbeit nahtlos und ohne Mehrkosten für die Mandanten übernimmt und zu Ende bringt. Kostenmäßig werde ich das mit der Kollegin Scheel regeln, so dass meine Mandanten daraus keinen Nachteil haben werden.